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Gründen im Studium: Sidepreneur-Interview mit Fabian

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Dajana: Hallo, liebe Sidepreneure! Heute habe ich einen erfahrenen Sidepreneur im Interview: Fabian Dittrich, unseren Contest-Gewinner! Guten Morgen Fabian. Am besten stellst du dich einmal kurz selbst vor!

Fabian: Guten Morgen nochmal. Mein Name ist Fabian, ich bin 24 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht im Master an der Universität Siegen. Das kann man als mein Hauptbusiness sehen und als Sidebusiness betreibe ich aktuell ein Unternehmen, das sich Latiera-Pralinés nennt. Unter diesem Label biete ich eine Pralinenschachtel mit 4 Schweizer Pralinen für das Herrchen oder das Frauchen und 4 Hundepralinen, als leckeres Dankeschön für Hund und Mensch. Davor habe ich mit einem Kommilitonen zusammen Cadopi, ein Onlinemarktplatz für Tierzubehör gegründet. Das haben wir ein Jahr lang neben dem Studium aufgebaut. Aber irgendwann nach einem Jahr haben wir es dann beendet. Außerdem habe ich jetzt auch ein Buch über meine Gründergeschichte geschrieben. In „Gründen im Studium“ habe ich meine Erfahrungen und Tipps niedergeschrieben. Sozusagen das Buch, das ich mir vor zwei Jahren als Gründer gewünscht hätte. Aktuell plane ich auch ein weiteres Sidebusiness, ein Blog und einen Youtube-Kanal, ein etwas größeres Projekt, das allerdings noch nicht spruchreif ist.

Das hört sich total spannend an. Wie bist du denn auf die Idee gekommen dich als Student mitten im Studium selbstständig zu machen?

Fabian: Das haben schon viele gefragt und ich muss leider immer dieselbe Antwort erzählen. Im 3. oder 4. Semester kam ein Kommilitone auf mich zu und fragte mich, ob wir nicht was zusammen machen wollten. Wir setzten uns in einen Biergarten und er sprudelte nur so vor Ideen. Die Idee mit dem Onlinemarkt hörte sich cool und groß an, dass wir dafür sofort Visionen gesponnen haben. Wir hatten die Sendung „Höhle der Löwen“ und träumten von einem Exit . Wir waren da noch ziemlich naiv und legten dann einfach mal los. Wir sind beide sehr ehrgeizig und wollten was Eigenes zu machen. Außerdem fanden wir es auch ganz cool, Dinge aus dem Studium anwenden zu können, da wir beide Wirtschaftsrecht studieren. Die Gründung hat den betriebswirtschaftlichen und den rechtlichen Teil gut implementiert. Zusätzlich haben wir Dinge kennengelernt, wie zum Beispiel beim Notar zu sein, Verträge aufzusetzen und so weiter. Alles Dinge, die man in einem Praktikum vermutlich so vielschichtig nicht lernen würde. In all diese Dinge haben wir uns nach und nach reingefuchst. Der Gedanke selbstständig zu werden, kam bei mir aber erst im Prozess so richtig.

Du hast gerade angesprochen, dass ihr ein wenig naiv wart. Im Bezug auf was wart ihr denn naiv?

Fabian: Ja, schwierig. Also so naiv war es nicht, sonst hätten wir das alles ja nicht hinbekommen, aber wir haben uns vieles ein bisschen einfacher vorgestellt. Zum Beispiel: wie wir bekannter werden oder wie wir Kunden akquirieren. Die Welt wartet eben nicht auf dich. Die Erfahrung, dass Vertrieb und Marketing nicht einfach salopp gemacht werden sollten, weil da auch viel Geld verbrennt, mussten wir auch erst einmal machen. Ich würde schon sagen, dass wir in den wichtigen Sachen, die den Erfolg ausmachen, waren wir naiv. Genau darin mussten wir uns erst noch einarbeiten und haben auch vieles falsch gemacht. Vieles konnten wir auch noch gar nicht wissen. Aber das war nicht so schlimm, denn die erste Gründung als Student heraus, die läuft halt schon mal ein bisschen chaotisch. (lacht)

Ich glaube aber auch, dass einige andere Gründungen auch chaotisch laufen ohne, dass man Student ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass bei einer Gründung nicht alles immer glatt und geradlinig läuft. Es wartet immer eine Überraschung an der Ecke mit der man umgehen muss. Wann habt ihr denn gemerkt, dass euer Marktplatz für Hundeartikel nicht so wirklich funktioniert?

Fabian: Im November 2016 sind wir online mit einer großen Marketingaktion online gegangen. Wir hatten einen Marktplatz von einem Programmierer erstellen lassen und haben Messen besucht und mit Händlern geredet, um die Szene kennenzulernen. Dann sind wir mit 300-400 Artikeln gestartet. Das Problem bei dem Marktplatz ist aber, dass man Händler braucht, die Produkte einstellen und Käufer, die was kaufen. Das hieß, das Marketing musste auf zwei Zielgruppen ausgerichtet werden und dafür fehlte uns das Geld und das Durchhaltevermögen. So konnten wir nach dem Start nicht genügend Käufer für die Händler akquirieren und die Händler verloren das Interesse, neue Produkten einzustellen. Folgerichtig gestanden wir uns dann im Februar diesen Jahres, dass es nicht funktioniert hat.

Aber du bist ja quasi auf den Hund gekommen. Jetzt hast du Latiera-Pralinés entwickelt. Kam das im Anschluss oder war das ein Ergebnis aus eurem Onlinemarkt?

Fabian: Es war eine Mischung aus beidem. Die Idee mit den Pralinen kam schon anfangs im Biergarten auf. Als sich abgezeichnet hat, dass wir uns mit dem Marktplatz übernommen haben, da haben wir uns an die Idee erinnert. Durch unsere neu erworbenen Kenntnisse im Tiermarkt, konnten wir sehen, dass es viele skurrile Produkte gibt. Und dass es eine Bereitschaft gibt, diese zu kaufen, auch wenn sie höherpreisig waren. Als sich das mit dem Ende von Cadopi abzeichnete, haben wir uns an die Entwicklung der Hundepralinen begeben.

Ist die Gründung des Pralinen-Business anders abgelaufen? Konntet ihr euer bisher gesammeltes Wissen nutzen? War es einfacher für euch?

Fabian: Auf jeden Fall! Innerhalb von zwei Monaten war die Entscheidung für das Pralinengewerbe gefallen und die erste Schachtel war fertig. Bei Cadopi haben wir direkt eine UG gegründet aus Sicherheitsbewusstsein als Studenten. Das haben wir dieses mal anders gemacht: Wir gründeten eine GbR gegründet und nutzten unsere bestehenden Kontakte aus dem Tierbereich. Wir konnten dadurch ganz anders an Hersteller herantreten, weil sie gemerkt haben, da kommen nicht zwei Studenten mit einer Schnaps-Idee. Wir konnten stattdessen durch unseren Onlinemarktplatz für Tierbedarf Erfahrung vorweisen und dass wir das Durchhaltevermögen besitzen das umzusetzen und nicht nur daher reden. Außerdem konnten wir zeigen, dass es solche Pralinen noch nicht gab. Wir hatten uns schon in viele allgemeine unternehmerische Themen einlesen, sei es Vertragsgestaltung oder Internetrecht. Bei Latiera-Pralinés wussten wir, dass wir uns hier noch ins Lebensmittelrecht einlesen müssen, durch unsere Erfahrung mit Cadopi wussten wir, dass wir das schaffen werden.

Wie habt ihr euch organisiert? Ihr habt ja im Team gegründet und das ist ja anders als allein „sein Ding“ zu machen.

Fabian: Also wir haben den Luxus, dass wir von der Universität ein bisschen gefördert werden. Es gibt zum Beispiel ein Gründerbüro, wo fünf bis sechs Start-ups ein Büro gestellt bekommen. Das heißt, wir hatten einen fixen Treffpunkt, wo wir uns immer treffen und arbeiten konnten. Und dadurch, dass wir das Gleiche studieren, konnten wir uns die Vorlesungszeiten aufteilen. Ansonsten haben wir recht unkompliziert kommuniziert: Sei es über WhatsApp oder Dropbox oder übers Telefon. Von daher war die Organisation relativ problemlos bei uns beiden.

Und wie hast du dich mit deinem Studium organisiert? Du hast dafür ja sicherlich auch das ein oder andere zu tun.

Fabian: Ich war im vierten Semester des Bachelors und wusste natürlich überhaupt nicht, ob die Gründung etwas für mich ist oder nicht. Da sagt man natürlich nicht sofort, dass man dann das Studium schleifen lässt. Deswegen war es so, dass wir noch zu allen Vorlesungen gegangen sind, wie vorher auch. Ansonsten waren eben die Tage von dort an länger durch die Gründung. Dessen waren wir uns aber beide bewusst und haben entsprechend mehr gearbeitet.

Das heißt, ihr hattet keine Probleme mit eurer Work-Life-Balance, Freizeit oder Familie, während der Gründung eures Unternehmens?

Fabian: Nein, wir hatten keine Probleme. Aber ich glaube, das ist auch eine Typsache. Man muss sich bewusst sein, Abstriche zu machen, sei es der Sport, früher aufstehen, arbeiten am Wochenende oder so etwas. Wenn man will, kriegt man das eingeordnet. Am Wochenende muss eben mehr Zeit für Gründung und weniger für Freizeit verwendet werden. Wobei Gründung auch mal wie Freizeit sein kann, denn wenn man sich mit seinem Kommilitonen trifft und und man sich gut versteht, ist das ja wie einen Freund zu treffen!

Das ist gut zu hören. Würdest jedem Gründen im Studium empfehlen oder gibt es für dich Ausschlusskriterien?

Fabian: Ich glaube, das ist nicht vom Studium abhängig, sondern auch stark vom Typ abhängig. Es ist aber auch wichtig, was du neben dem Studium machst. Wenn du zum Beispiel neben dem Studium arbeiten musst, um dein Studium zu finanzieren, dann hast du weniger Zeit. Aber auch dann kannst du es schaffen. Man müsste viel langsamer starten als wir. Aber grundsätzlich, wenn du eine gute Idee hast und sich das mit dem Studium vereinbaren lässt… Schon mit einer Stunde Zeit am Tag, kannst du Erfahrungen machen, die Themen aus dem Studium anwenden, neue Leute kennen lernen. Und du hast Freiheiten, die du in Praktika nicht hast. Ich kann diesen Weg nur empfehlen, auch wenn man weniger Zeit hat.

Was ist denn euer betriebswirtschaftliches Ziel mit Latiera-Pralinés? Habt ihr Visionen?

Fabian: Mit den Pralinen habe ich alleine weitergemacht, da ist mein Kommilitone ausgestiegen. Mein Ziel wäre aber, erstmal für das anstehende Weihnachtsgeschäft, meine Charge von Produkten, im dreistelligen Bereich, zu verkaufen. Und dann zu schauen, wie mein Produkt ankommt, wenn das bekannter ist, denn es gab dieses Produkt für Frauchen und Hund vorher noch nicht.  Von daher weiß ich noch nicht, wie sich das entwickelt. Aber die große Vision ist natürlich diese Verbindung von Produkten für Mensch und Tier noch weiterzuentwickeln. Da könnte man beispielsweise nicht nur Pralinen anbieten, sondern diese auch durch etwas anderes austauschen. Zum Beispiel eine Hand- und Pfotencreme für den Winter, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die ganz große Vision ist, die Marke zu sein, die Mensch und Tier mit Geschenkartikeln gleichermaßen glücklich macht. Und diese Vision schließt natürlich mit ein, dass ich davon leben kann. Aber, da ich seit kurzem allein verantwortlich bin, muss ich schauen, ob sich das auch so realisieren lässt. Während ich noch ein Jahr studiere, möchte ich, dass eines der Sidebusinesses so groß ist, dass es zum Leben reicht. Danach hat man ja den ganzen Tag Zeit, um sich um das Business zu kümmern, weil man das Studium nicht mehr im Nacken hat. Dann wird es ja zum Hauptbusiness und dann will ich es soweit ausbauen, dass ich nicht nur gerade so davon leben kann, sondern dass es betriebswirtschaftlich besser skaliert.

Das heißt, du möchtest also nach dem Studium nicht in irgendeinen Job, sondern Vollzeit-Entrepreneur werden?

Fabian: Genau. Ich habe mir eine Deadline gesetzt von einem Jahr. Diese Zeit habe ich noch, um genau das durch zuziehen, was ich gerade mache. Eben mit dem Ziel, nach dem Masterabschluss ein solches Einkommen zu haben, dass ich davon leben kann. So, dass ich dann die Zeit habe, meine Geschäftsideen weiter auszubauen.

Eingangs haben wir ja alle deine Projekte gesprochen. Magst du uns etwas über dein Buch erzählen?

Fabian: Ich habe ein e-Book zu Anfang dieses Jahres geschrieben. Als das Scheitern von Cadopi abzusehen war und der Anlauf von Latiera-Pralinés vielversprechend war, habe ich mich dazu entschieden meine Erfahrungen aufzuschreiben. Als wir gegründet haben, habe ich gemerkt, dass wir uns alle relevanten Informationen zusammen suchen müsse. Es gab kein Nachschlagewerk. Auch fehlten mir Beispiele, an denen ich mich hätte orientieren können. Ich hätte gerne etwas gelesen, von dem ich dachte: „Oh, das ist eine coole Geschichte. An dem kann ich mir ein Beispiel nehmen“ oder „Der ist auch so chaotisch gestartet wie wir, hat jetzt aber Tipps, wie ich das vermeiden kann.“ Da habe ich mir gedacht: Schreib du doch einfach so ein authentisches Buch, wie du es dir gerne gewünscht hättest, als du gestartet hast. Also habe ich meine Erfahrungen aufgeschrieben. Ich habe darüber geschrieben, wie man Ideen findet, rede über Recht und Steuern (was mein Spezialgebiet ist) und über Organisation, Online-Tools, die man noch nicht kannte und über Suchmaschinenoptimierung. Einfach mit viel Praxiswissen und weniger Theorie. Viele Beispiele, wie wir es gemacht haben und ich habe auch einige andere Gründer interviewt, die im Studium in den unterschiedlichsten Bereichen gegründet haben. Die gründeten zum Beispiel mit Amazon FBA, e-sport, Shishas oder Schmuck. Seit 2 Monaten ist das Buch erhältlich. Besonders wichtig war es mir,  Dinge anzusprechen, die sonst nicht gut laufen, wie beispielsweise Facebook-Marketing oder eine vernünftige Landing-Page aufzusetzen. Ich habe das Buch dabei auch selber genutzt, um noch dazu zulernen.

Gab es denn eine große Nachfrage zu dem Buch „Gründen im Studium“? Oder generell, wie war das Feedback?

Fabian: Die, die „Gründen im Studium“ gekauft haben, haben gutes Feedback gegeben. Allerdings haben es nicht so viele gekauft. Ich habe viel Marketing ausprobiert, sei es Google Ad-Words oder Facebook-Marketing. Aber ich denke die Schwelle ist groß, ein Buch zu kaufen, wenn man den Autor nicht kennt. Klar, habe ich alles gut aufgebaut, der Inhalt spricht für sich und ist authentisch, aber für die Zielgruppe ist vielleicht wichtig, Produkte von bekannteren, präsenteren Autoren zu kaufen. Trotzdem denke ich, das Thema ist generell ein sehr präsentes gerade, auch durch TV-Formate, wie ‚Höhle der Löwen‘ und andere Medien, die das Thema Selbstständigkeit und Entrepreneurship immer wieder aufgreifen.

Was fasziniert dich denn am Thema Gründen im Studium? Was begeistert dich genau?

Fabian: Ich habe erst eine Ausbildung zum Steuerberater gemacht und die nach einem Jahr wieder abgebrochen, weil es mir nicht gefiel, dass ich jeden Tag ins Büro musste und nicht machen konnte, was ich wollte. An der Gründung fasziniert mich, dass ich selbst verantwortlich bin und nicht einfach jemand anderem die Schuld zuschieben kann. Wenn was schief läuft weiß ich, ich habe es selber verbockt. Ich habe die Freiheit zu tun, was ich möchte und ich kann mich auf Gebiete festlegen, in denen ich stark bin und kann den Rest an andere abgeben. Wenn du zum Beispiel nicht so extrovertiert bist, dann weißt du, du machst du was, wo du nicht ganz so viel Vertrieb machen muss, sondern vielleicht ein Onlinebusiness, wo du mehr schreiben kannst.  Am Anfang kannst du als Student viel ausprobieren. Du hast nicht so viel Druck und dann darf auch mal was schief gehen. Ich finde auch toll, mich immer wieder in neue Themenbereiche einzuarbeiten, die einem im Studium, in einem Praktikum oder in der Freizeit nie begegnet wären. Es ist so vielschichtig, vielschichtiger als normale Berufe, es ist auf Stärken und Persönlichkeit ausgerichtet und das fasziniert mich so daran.

Gute Zusammenfassung der Vorteile für Gründer. Sicherlich triffst du auch den ein oder anderen, der gerade dabei ist so eine Idee zu entdecken oder auszubauen oder eben kurz vor der Gründung steht. Was sind deine 3 top Tipps für Gründer im Studium?

Fabian: Auf jeden Fall ganz viel drüber reden. Man sollte nicht glauben, man hätte DIE super Idee und wenn man drüber redet, dann wird sie gestohlen. Rede mit Menschen, die das interessiert oder die in deine Zielgruppe gehören. Rede aber auch mit Leuten, die nicht zur Zielgruppe gehören, um Feedback zu bekommen, ob du deine Idee gut vorstellen kannst. Als zweiten Tipp rate ich, suche dir Gleichgesinnte, die bereits Erfolg haben oder auf dem Weg dahin sind. Ich merke gerade selber, wie wichtig der Austausch ist. In meiner Region ist die Gründerszene ziemlich klein und das kannst du eventuell mit Youtube-Videos von Leuten, die schon da sind wo du hin willst ausgleichen. Oder auch ihre Seminare besuchen. Dabei ist auch wichtig zu sagen, dass man die Grundlagen auch drauf haben sollte und sich mit allem wenigstens ein bisschen beschäftigen. Dazu gehören Marketing, Vertrieb, Recht und Steuern. Man sollte diese Themen nicht auslassen, weil man denkt, dass es nicht „mein Thema“ ist. Und als dritten Tipp rate ich, dass du nicht so viel nachdenken sollst oder auf andere hören sollst. Manche sagen zum Beispiel, dass du einen Businessplan brauchst, was aber nur bei großen Unternehmen wirklich sinnvoll ist. Ansonsten brauchst du eine Struktur deiner Idee, ein Business Model Canvas, wo drauf steht was deine Faktoren sind, die du unbedingt brauchst. Beantworte dir die Fragen:  Wo möchte ich hin, womit verdiene ich Geld, womit muss ich mich noch beschäftigen? Kein Businessplan sondern peu à peu starten, viel mit Leuten reden und im Prozess lernen und dann wird das schon.

Das sind super Tipps von dir. Dein erster Tipp gefällt mir am Besten. Denn viele Gründer bringen zwar die Idee voran, aber komplett am Markt vorbei. Das ist eine große Gefahr. Wenn man sich aber über sein Produkt unterhält, bekommt man unglaublich viel Feedback, was einen auf den richtigen Pfad führt. Vielen Dank, dass du uns von deinen Erfahrungen berichtest!

Fabian: Vielen Dank. Cool, dass ich gewonnen habe und, dass ich hier dabei sein durfte. Das war mein erstes Interview und es war eine schöne Erfahrung.

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Dajana von Sidepreneur

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