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Networking: Auch wichtig für dich als Sidepreneur!

Warum Networking auch für Sidepreneure wichtig ist

In diesem Artikel erfährst du, wie wichtig Networking auch für dich als Sidepreneur ist. Du erhältst Tipps, wie du dein Networking strategisch angehen kannst:

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Netzwerken fällt nicht jedem leicht. Besser gesagt, die meisten tun sich schwer mit dem Netzwerken. Das geht mir nicht anders. Ich tue es mal mehr, mal weniger, habe aber in den letzten drei Jahren verstärkt wert darauf gelegt, mir ein Netzwerk aufzubauen.

Besonders in diesem Jahr bin ich noch stärker am Netzwerken und habe in den letzten Monaten neben brancheninternen Events auch endlich den Sprung gewagt, branchenübergreifende Treffen zu besuchen. So war ich im April und Mai zum Beispiel auf drei ganz unterschiedlichen Events. Zum einen habe ich einen Netzwerkabend von WIN – Women in Network besucht. Ein Netzwerk für Frauen, dass selbständige Unternehmerinnen aber auch Frauen aus Unternehmen verbindet. Kurz danach war ich bei einem neu gegründeten Meetup in Frankfurt, das sich speziell mit der nebenberuflichen Gründung also dem Sidepreneur-Dasein beschäftigt. Hier konnte ich ebenso branchenübergreifend netzwerken und hatte sogar noch die besondere Spezies der Sidepreneure um mich herum. Hierüber werde ich an anderer Stelle noch berichten. Last but not least habe ich Anfang Mai die republica in Berlin besucht. Die re:publica ist DIE Veranstaltung für die digitale Szene und jedes Jahr ein besonderes Highlight.

Was ist Networking oder Netzwerken eigentlich?

An dieser Stelle habe ich einfach einmal die Wikipedia bemüht und diese besagt: „Networking bedeutet den Aufbau und die Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten. Ziel ist ein Netzwerk aus einer Gruppe von Personen, die zueinander in Beziehungen stehen und sich privat, vor allem aber beruflich unterstützen, helfen oder kooperieren, ohne dass dabei Leistung und Nutzen für Dritte relevant ist.“

Auch ich musste mich sukzessive an das Netzwerken herantasten, denn mir fällt nicht unbedingt leicht, mit jedem ins Gespräch zu kommen und immer einen Aufhänger zu finden. In den letzten drei Jahren habe ich angefangen, mein Netzwerk aufzubauen. Gestartet bin ich mit eher brancheninternen Treffen wie die Frankfurter Buchmesse oder Barcamps, wo sich viele aus der social-media-affine Menschen treffen. Jetzt in diesem Jahr kamen dann auch branchenübergreifende Treffen dazu.

Speziell für diesen Beitrag habe ich mich gefragt, ob wir als Sidepreneur überhaupt ein Netzwerk benötigen. Das Side-Business führen wir in der Regel „nebenbei“ aus und unseren Zeit ist dabei rar. Wir müssen mit unserer freien Zeit haushalten und mit unserem Business vorankommen, wie ich schon im Artikel „Zeitmanagement –  warum es so wichtig für Sidepreneure ist.“ Haben wir überhaupt neben Hauptjob, Side-Business und Familie noch Zeit zum Netzwerken?

Warum du ein gutes Netzwerk für dein Side-Business benötigst

Wahrscheinlich haben wir alle nur sehr begrenzt Zeit, dennoch möchte ich dir heute die Empfehlung geben, auch Zeit in den Aufbau und die Pflege deines Netzwerks zu stecken. Denn egal, ob Offline- oder Online-Unternehmer, früher oder später kannst du nicht alles alleine tun. Du wirst nach Kooperationspartnern oder Dienstleistern suchen und das funktioniert am besten über Empfehlungen. Die Websites versprechen immer das gelbe vom Ei, aber sind die Unternehmen dann auch so gut? Wenn du z.B. einen Webdesigner für den Relaunch deiner Website suchst, kannst du in deinem Netzwerk fragen, ob jemand jemanden empfehlen kann, weil er oder sie gute Erfahrungen mit ihm oder ihr gemacht hat. Wirst du eher einen Webdesigner wählen, der dir empfohlen wird oder von demjenigen, den du über die Google-Suche gefunden hast?

Zum anderen brauchst du als Sidepreneur, du bist wahrscheinlich Solopreneur auch den Austausch mit anderen, um dich über Probleme und Sorgen im Business aber auch über Erfolge auszutauschen. All das kannst du in deinem Netzwerk tun, sei es nun online oder offline beim Stammtisch oder im Co-Working-Space.

An dieser Stelle möchte ich dir ein paar Tipps geben, die mir geholfen haben, mein Netzwerk aufzubauen.

Tipps für’s Netzwerken

Vor der Veranstaltung

Versuche schon bevor du auf eine Veranstaltung (Seminar, Kongress, Workshop) oder Netzwerk-Event mit Teilnehmern in Kontakt zu kommen und dich zu verabreden. Das kannst du z.B. indem du schaust, wer unter anderem unter dem Hashtag der Veranstaltung (wenn es einen gibt) über die Veranstaltung twittert. Bring dich schon hier in Gespräche ein und sage, dass man dich auch auf dem Event antreffen kann. So hast du den idealen Einstieg zum Gespräch vor Ort neben dem üblichen Wetter-Thema oder wie man die Anfahrt zur Veranstaltung gemeistert hat.

Nach der Veranstaltung

Auf der Veranstaltung hast du sicherlich einige Visitenkarten erhalten und auch verteilt. Suche die Personen, von denen du Visitenkarten erhalten hast in den sozialen Medien und vernetze dich mit ihnen. Bedanke dich für das Gespräch oder knüpfe direkt an das Gespräch an.

Zwischendurch

Bleibe in Erinnerung und melde dich nicht erst bei deinem Netzwerkpartner, wenn du ihn brauchst. Gratuliere ihr oder ihm zum Geburtstag oder teile hier und da einen Artikel von ihm und oder in deinem Netzwerk. Hier gibt es viele Möglichkeiten.

Fazit

Networking ist auch für Sidepreneure wichtig und du solltest dir jeden Monat ein Zeitfenster einplanen, in dem du dein Netzwerk erweiterst und pflegst. Früher oder später wirst du davon profitieren und beide Seiten können es gewinnbringend für sich und ihr Business einbringen.

Das Sprichwort muss für viele Vergleiche herhalten und es passt auch ganz wunderbar zum Thema Networking: Networking ist kein Sprint, Networking ist ein Marathon. … Networking ist nicht nur Spaß, sondern auch Arbeit. Und nun interessiert mich an dieser Stelle, wie du netzwerkst und wie viel Zeit du dir für deine Kontakte nimmst. Ich freue mich über deinen Kommentar.

 

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Über den Autor

Juliane Benad

Juliane Benad

Juliane Benad ist internationale Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing und Social Media Managerin in einem Frankfurter Fachverlag. Sie bloggt seit 2013 auf juliane-benad.de über Social Media Themen und gibt praktische Tipps zur Umsetzung. Außerdem ist sie Chefredakteurin des Online-Magazins digital-media-manager.com.

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