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Growthhacking-Tipps für Sidepreneure

Hier kannst du dir das Interview mit Tomas Herzberger anhören:

In dieser Folge gibt uns Digital Marketing-Experte Tomas Herzberger wertvolle Tipps an die Hand, wie du als Sidepreneur mithilfe von Growth Hacking dein Sidebusiness zum Wachsen bringen kannst.

Wer lieber lesen mag, hier das Interview in Blogartikelform:

Juliane: Heute wollen wir uns mit dem Thema Growth Hacking beschäftigen. Wenn Ihr unseren Podcast schon länger hört, erinnert Ihr Euch vielleicht, wir hatten vor einiger Zeit schon einmal eine Episode genau zu diesem Thema. Es ist ein spannendes und wichtiges Thema, deshalb beschäftigen wir uns heute noch einmal damit.

Tomas Herzberger, Digitaler Marketing Experte aus Frankfurt

Ich habe Tomas Herzberger eingeladen, den Ihr kennt, wenn Ihr die letzte Episode zum Thema Growth Hacking gehört habt. Er ist Digitaler Marketing-Experte aus Frankfurt und er hat auch ein Buch dazu veröffentlicht. Heute wollen wir wirklich mal in das Thema eintauchen.

Erst einmal herzlich willkommen, Tomas.

Tomas: Guten Morgen Juliane, vielen Dank für die Einladung. Ich bin Digitaler Marketing-Experte aus Frankfurt, wohne hier glücklich mit meiner Frau und zwei Kindern und bin im Bereich Digitales Marketing seit 12 Jahren unterwegs. Seit vier Jahren bin ich selbständig und berate, coache und spreche über das Thema Digitales Marketing. Insbesondere mit Startups und Side- oder Solopreneure über das Thema Growth Hacking.

 

Growth Hacking Meetup in Frankfurt am Main

Juliane: Du hast ja auch ein eigenes Growth Hacking Meetup in Frankfurt am Main. Das ist gut angelaufen, findet seitdem regelmäßig statt und wir laufen uns regelmäßig über den Weg, wenn wir in Frankfurt unterwegs sind, weil wir gleiche Themen bearbeiten.

Was ist Growth Hacking überhaupt? Wie hilft es beim Marketing ohne ein Team?  

Juliane: Growth Hacking. Was kann man überhaupt darunter vorstellen? Kannst Du skizzieren, was es bedeutet und warum es mit Marketing zu tun hat?

Tomas: Growth Hacking kommt aus dem Amerikanischen, aus dem Silicon Valley und ist mit Startups wie Dropbox beispielsweise groß geworden. Als Methode, um mit wenig Marketingbudget großen Erfolg zu haben. Im Kern geht es darum, dass man versucht. Möglichst datenbasiert zu arbeiten und mit vielen kleinen Tests herausfindet, was wirklich gut funktioniert und was nicht, sodass man nicht alles auf eine Karte setzt. Gerade für Solo- oder Sidepreneure kann Growth Hacking mitunter hilfreich sein. Auch wenn man kein Growth Team hat, wie es andere Startups wie LinkedIn und Facebook haben. Man ist natürlich allein unterwegs, aber man kann sich doch einiges abschauen, an verschiedenen Strategien, an Tipps und Tricks, wie man es, auch ohne hohes Marketingbudget, und mit begrenzter Zeit, schaffen kann, in seiner Nische, die man besetzen möchte, erfolgreich zu sein.

Tipps für Sidepreneure mit begrenzter Zeitspielraum

Juliane: Ich nehme an, dass es bei den Sidepreneuren weniger an Marketingbudget mangelt, sondern eher an Zeit, weil sie ja nun mal ihr Side-Business neben ihrem Hauptjob, was viele sogar noch in Vollzeit ausüben, vorantreiben wollen.

Hast Du Tipps, den Faktor Zeit betreffend, die helfen ihr Marketing oder ihr Unternehmen voranzubringen.

Der kuratierte Newsletter oder Content leicht gemacht

Tomas: Ein paar Beispiele wie man gut mit begrenzter Zeit starten kann, ist ein kuratierter Newsletter.

Das Thema Content-Marketing kennen viele von Euch. Es nimmt extrem viel Zeit in Anspruch, herauszufinden, was meine Zielgruppe eigentlich interessiert, wo die Probleme liegen. Vor allem aber, wie kann ich den Content erstellen, um diese Probleme zu lösen und anzusprechen. Das ist sehr zeitaufwendig. Ich Zeit einsparen, indem ich Leute engagiere. Wenn ich das Budget habe, suche ich mir Schreiberlinge, virtuelle Assistenten, Designer, die mir bei meinen Blog Artikeln oder meinen Videos helfen.

Tipp: Top 5 zusammenfassen und so Mehrwert an Wissen schaffen

Aber, ich kann auch einen kuratierten Newsletter machen. Ich fasse selbst einmal die Top 5 in dem jeweiligen Themenbereich zusammen, also Artikel, Videos, Neuigkeiten, alles was es gibt und diese Top 5, versehe diese mit einem Kommentar von mir und gebe das beispielsweise als meinen Newsletter heraus. Das ist ein klarer Mehrwert für den Nutzer, ich zeige meine Expertise, lasse erkennen, dass ich mich damit auskenne, dass ich mich mit den wichtigsten Quellen beschäftige, dass ich auch das Wissen habe, um aktuell zu sein. Ich gebe dann den Nutzen an meine potenziellen Kunden weiter, sodass sie nur noch das von mir Herausgefilterte lesen.

Juliane: Gibt es da ein bestimmtes Tool, wie man sich diese Artikel kuratieren kann?

Prozess aufbauen und automatisieren mit Tool wie Pocket und Review

Tomas: Ja, das gibt es wirklich. Man kann sich so einen Prozess aufbauen und automatisieren, mit dem man nicht viel machen muss, außer wirklich lesen. Da möchte ich Euch zwei Tools an die Hand geben. Das eine ist Pocket. Das ist eine Erweiterung für die wichtigsten Browser und quasi eine Lesezeichenleiste. Immer, wenn Ihr auf einem wichtigen Artikel oder ein Video seht, es Euch interessiert und vor allen Dingen auch für Eure Kunden interessant sein könnte, dann markiert Ihr das einfach mit Pocket und tagged es. Dann habt irgendwann eine lange Liste mit Artikeln, die relevant sein könnten.

Ein zweites Tool ist Review. Das Ist ein E-Mail-Link-Tool, das genau für diesen kuratierten Newsletter initiiert worden ist. Ihr verbindet einfach Pocket mit Review und zieht dann die Artikel, die Ihr vorher gespeichert habt, hinein. Dann wird eine Vorschau erstellt, Ihr könnt das Template anpassen, sodass es für Euch passt. Fügt oben einen Kommentar dazu, was das Thema ist, unten einen call-to-action, eine Beratung bei Euch beispielsweise und dann könnt Ihr das versenden. Das ist sehr schnell aufgesetzt und dann verschickt Ihr regelmäßig Content.

Juliane: Was kann man noch tun?

Was ist ein MeetUp und wie kann ich es marketingtechnisch nutzen

Tomas: Ich bin gerade ein ganz großer Fan von Meetups. Ich will nicht sagen, dass Meetups Zeit spart, aber es lässt sich gut nebenbei machen, weil die meisten Meetups tatsächlich abends sind.

Was ist ein Meetup eigentlich? Wir sprechen meist von Meetup.com, das ist eine digitale Plattform, deren Ziel es ist, die Leute offline zusammenzubringen, die dieselben Interessen haben. Das geht von Schachspielen, über eine Bastelrunde bis zu einem Leseclub.

Aber Du kannst es natürlich auch dazu nutzen, dass Du die Leute, die sich für Dein Thema interessieren, zusammen bringst. Das können potenzielle Kunden sein, aber auch Partner oder Du nutzt es für Teambildungsmaßnahmen, das Du Dir verschiedene Komplizen quasi für Dein Netzwerk damit aufbaust. Was machst Du? Du stellst ein Meetup zu Deinem Thema auf Meetup.com und dann ist es an Dir, dieses Event zu bewerben und natürlich auch gut bestmöglich zu organisieren und durchzuführen.

Ihr habt jetzt mit Sidepreneur gestartet. Ich denke, es war eine tolle Stimmung und es waren gute Leute da.

 

Ohne viel Werbung ist die Gruppe auf 600 Leute angestiegen

Ich mache das jetzt seit einem knappen Jahr und inzwischen ohne viel Werbung ist die Gruppe auf 600 Leute angestiegen. Wir haben vor Ort immer ein extrem gutes Networking, also einen guten Austausch. On top hat auch noch mit der Meetup.com auch noch eine Kommunikationsplattform. Ich erreiche eine Vielzahl von diesen Leuten über das Nachrichtensystem direkt das ist quasi wie ein E-Mail-Verteiler ohne die Email-Adressen, das kann auch sehr gute Sache sein. Es macht extrem viel Spaß, sich mit Leuten persönlich auszutauschen.

 

Juliane: Das ist natürlich zeitintensiv. Da musst einen Termin finden, den Ort festlegen und auch da hingehen.

 

Wie starte ich ein MeetUp?

Tomas: Das Schöne ist, man kann skalieren. Zuerst einmal testest Du, weil die Leute auf Meetup.com darauf aufmerksam gemacht werden, ohne dass Du es tun musst. So findest Du die ersten Leute, die dann kommen, ohne dass Du viel machst.

Ein Raum kannst Du inzwischen auch bei WeWork oder einem CoWorking Space sehr praktisch und kostenlos buchen. Dann musst Du Dich nur noch hinstellen und sagen, warum es toll, sich hier zusammen zu finden.

 

Beispiel MeetUp von Sidepreneur.de

Juliane: Die Erfahrung haben wir auch gemacht. Ohne viel Zutun haben wir unser Sidepreneur Meetup einfach bei Meetup.com angemeldet. Einige der Teilnehmer kamen auch nicht über unsere Facebook-Gruppe, sondern, weil sie auf diese neue MeetUp Gruppe hingewiesen wurden, da sie schon in ähnlichen Gruppen vertreten sind. Dadurch ist die Gruppe auch schon gleich in den ersten Tagen extrem groß geworden und jeden Tag merken wir, dass immer wieder neue dazukommen. Das können wir wirklich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es extrem hilfreich sein kann.

 

Tomas: Wenn man die Meetup Gruppe einmal hat, kann man es gut verknüpfen mit anderen Kanälen und auch Lead Magneten mit hineinspielen lassen. Du sagst, hallo, meldet Euch für X an, Du sammelst E-Mail-Adressen ein, Du holst eine Facebook-Gruppe beispielsweise. Dann kannst Du wiederum mit Retargeting arbeiten.

 

Größter Mehrwert: Persönliches Kennenlernen

Tomas: Es gibt da extrem viele Möglichkeiten, um auch marketingtechnisch Spaß zu haben. Der größte Mehrwert ist immer noch, die Leute persönlich kennenzulernen. Und ich finde gerade, wenn man noch am Anfang steht mit seiner Idee, bei seinem Projekt und das validieren möchte, ist es eine tolle Möglichkeit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Ob die Idee denn wirklich so gut ist, wie man denkt.

 

Die Angst, dass einem die Idee geklaut wird, wenn man darüber spricht

Juliane: Es kommt dann vielleicht die Angst auf, da könnte mir jemand die Idee klauen, wenn man zu viel darüber spricht.

Tomas: Ich bin da ein extremer Verfechter von: Geh’ raus und erzähle den Leuten von Deiner Idee. In dem Moment, wo es auch noch eine Idee ist, man spart sich so unheimlich viel Zeit, Energie, Geld, wenn man es frühzeitig merkt, ob die Idee wirklich gut ist oder nicht. Denn ich weiß, es tut weh, wenn eine Idee abgeschossen wird, gerade wenn man mit Herzblut dabei ist, aber es ist viel schlimmer, wenn Du zwei, drei Jahre und viel Geld hinein steckst und die Idee ist schlecht.

Große Unternehmen sind nicht agil genug, um Dir Deine Idee zu entwenden

Die großen Unternehmen aus der Branche kommen auch nicht mal eben vorbei und klauen Dir Deine innovative und kluge Idee. Es mangelt nicht an Ideen, gerade nicht in großen Unternehmen. Die haben lieber jemanden, der so etwas für sie vorantreibt. Eher würden sie Dich vielleicht einkaufen, dass Du es macht, als Dir eine Idee zu klauen.

Tomas: Große Unternehmen sind in der Regel nicht so agil, die werden die Ideen nicht einfach so schnell nehmen und umsetzen können. Die meisten Innovationsmanager haben eine ganze Schublade voller Ideen, die sie nicht umgesetzt bekommen, weil sie nicht die Leute oder nicht die IT dafür haben. In meinem Umfeld habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht oder mitbekommen.

 

Sprich mit Deiner potentiellen Zielgruppe, hole Feedback ein und passe Dein Produkt an

Juliane: Man hört es immer wieder und ich habe es auf unserem letzten Meetup gehört. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, mit der potenziellen Zielgruppe direkt zu sprechen, sich Feedback einzuholen und das Produkt so anzupassen, dass auch danach gefragt wird.

Wettbewerb hilft, weil es mehr Menschen auf das Problem und Deine Lösung aufmerksam macht

Tomas: Ergänzend zu der Befürchtung, dass die Idee geklaut werden können: selbst Wettbewerb hilft. Wenn es da draußen jemanden gibt, der eine ähnliche Idee hat oder ähnliches Produkt und das ähnlich umsetzt, wie man selbst. Es hilft Menschen darauf aufmerksam zu machen, besonders wenn das Thema neu ist. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als den Leuten eine Lösung anzubieten und man muss vorab das Problem erklären, zu dem die Lösung relevant ist. Das dauert nur lange und ist frustrierend. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Es ist viel besser, jemanden zu haben, der mit einem rennt, auch wenn das Wettbewerb bedeutet. Hast Du schon einmal erlebt, dass jemandem ganz konkret die Idee geklaut worden ist?

Juliane: Aktuell wurde mir das direkt auf dem Meetup sogar erzählt, das ihm die Idee geklaut wurde. Ob das aber nur seine Wahrnehmung war, das kann ich jetzt nicht konkret nicht sagen bzw. das weiß ich nicht, aber er erzählte es so. Da hatte er auch wieder eine Idee und sagte, na, hoffentlich habe ich mich da nicht zu weit schon aus dem Fenster gelehnt und nicht was die Idee von dem dann umgesetzt wird.

 

Eine Idee braucht (u.a.) Macher, Positionierung und Branding

Tomas: Ich bin da sehr vorsichtig. Es geht nicht nur um die Idee, es geht auch um die Exekution. Da hängt immer der Macher dahinter, wie es gemacht wird. Es geht immer auch um Positionierung und um Branding, da gibt es so viele Variablen.

Du kannst Milch beim Rewe einkaufen, beim Lidl, beim Aldi und trotzdem verkaufen alle Milch.

 

Juliane: Genau und eine einzelne Person oder ein einzelnes Unternehmen kann ja in den wenigsten Fällen alle bedienen. Jeder hat ja seine persönliche Note, seine ganz ureigene Persönlichkeit. Auch wenn wir jetzt vielleicht die gleichen Dienstleistungen anbieten, kommt es auch auf unsere Persönlichkeiten an. Manche können besser mit Dir, andere besser mit mir. Jeder hat einen anderen Schwerpunkt in der Branche.

 

Mach eine Idee zu Deiner Idee

Tomas: Ein banales Beispiel: Restaurants. Nimm an, Du eröffnest ein italienisches Restaurant. Es gibt schon italienische Restaurants, aber es gibt eben noch nicht Dein italienisches Restaurant, wo Du kochst.

 

Wie validiere ich meine Idee?

Juliane: Du hast gesagt, Idee validieren ist wichtig. Sich Feedback einholen. Mich interessiert, wie Du Deinen Prozess praktisch vorangetrieben hast.

 

Trend Onlinekurse mit Growth Hacking leichter zu entwickeln?

Es gibt aktuell den Trend Onlinekurse zu entwickeln. Es gibt hier wirklich extrem viele Angebote. Man kann heutzutage für alles einen Onlinekurs buchen, sei es im Beruflichen wie im Privaten. Das hat natürlich den Charme, dass man sich zu Hause hinsetzt, den Kurs zu seiner Zeit macht und dann umsetzt. Die große Frage, da es extrem viel auf dem Markt gibt: Ich stelle mal die Vermutung an, dass sehr viele Kurse zwar angeboten werden, aber sich nicht wirklich verkaufen. Wie bist Du vorgegangen? Du hast einen Onlinekurs entwickelt. Ich gehe davon aus, dass Du den Kurs nicht komplett bis zum Ende entwickelt und produziert und ihn dann bei Elopage hochgeladen hast. Bist Du mit Deinem Wissen rund um Growth Hacking anders vorgegangen?

 

Manche Leute schauen lieber Videos als ein Buch zu lesen

Tomas: Ja und nein. Ich habe gemerkt, dass es Bedarf gibt, weil Leute aktiv nach dem Thema gefragt haben. Deswegen habe ich das Buch geschrieben das Buch war eigentlich erst ein Lead Magnet, danach wurde es ein richtiges Buch. Dann kam das Meetup, weil Leute das interessant gefunden haben. Bei dem Meetup kamen Leute auf mich zu und sagten: “Tomas, tolles Thema. Ich würde gerne mehr erfahren”. Daraufhin sagte ich, “ja, lies das Buch”. “Nein, ich lese nicht. Ich mag nicht lesen. Gibt es nichts etwas wie Videos zum Beispiel”. Da sagte ich, “nein, noch nicht, aber Du möchtest ein Video dazu haben?” “Ja, ich würde dafür auch Geld bezahlen”. Okay, dann machen wir einen Videokurs. So Ist er entstanden.

 

Einen Test launchen, um zu sehen, was die Kunden haben wollen

Ich habe jetzt gerade einen Kurs gestartet, natürlich von der Struktur her auf dem Buch basierend, aber mit viel neuen Ideen und Tricks drin. Der ist allerdings jetzt ein MVP, eine Art Test, um zu schauen, ob das funktioniert. Ich habe jetzt ungefähr die Hälfte von dem, was ein kompletter Growth Hacking Kurs sein könnte, erst einmal online gestellt und geprüft, ob da Bedarf ist. Ich habe einen Großteil davon erst einmal kostenlos gestellt, um zu prüfen, wollen die Leute das Thema überhaupt als Video haben und wie bewerten Sie das. Das kann sich noch entwickeln.

 

Deutscher Onlinekurs auf elopage und Udemy zieht ausländische Interessenten an

Tomas: Ich habe den Kurs auf Elopage eingestellt, aber auch auf Udemy. Hier kommen ganz viele Leute aus aller Herren Länder darauf, obwohl der Kurs auf Deutsch ist. Das heißt für mich, es gibt auch Bedarf an dem Thema im Ausland. Ich sollte mir Gedanken machen, ob ich nicht auch eine Englische Version des Kurses einmal teste und so noch mehr Menschen helfen kann.

 

Flexibler Onlinekurs vs. statischem Buchprojekt

Juliane: Dein Kurs, den Du jetzt bei Elopage hast, ist praktisch immer noch erweiterbar. Er ist noch nicht von A bis Z in Stein gemeißelt, sondern Du testest jetzt erst einmal, wie es ankommt.

Genau das ist natürlich auch der Vorteil. Ein Buch ist zwar nicht in Stein gemeißelt, aber auf Papier gedruckt, das ist dann erst einmal fertig, zumindest bis zur nächsten Auflage. Da kann ich es schlecht etwas verändern. Und gerade im bereich online Marketing ist es so, dass sich viele Methoden, viele Tools super schnell verändern. mit der DSGVO kam jetzt im Mai noch ein ganz eigenes Kapitel für sich hinzu. Das kann ich im Buch sehr schwer verändern, weil es ein statisches Produkt ist. Im Onlinekurs kann Ich einfach verschiedene Module, verschiedene Videos austauschen und schon bin ich wieder aktuell. Natürlich durch eine deutlich höhere Flexibilität dadurch.

 

Tomas´ Grundlagen Onlinekurs auf Growthhacking.rocks

Juliane: Wie ist ein Kurs aufgebaut? Wenn ich mich jetzt dafür interessiere, wie kommt man an Deinen Kurs. Was erwartet einen da? Mit welchem Ergebnis gehe ich heraus?

 

Wie kommt man auf den Kurs über https://www.GrowthHacking.Rocks. Das ist unsere Plattform, auf der man auch zum Kurs kommt. Dort kannst Du Dir dann den kostenlosen Grundlagen Kurs anschauen, um zu sehen, ob Dir meine Nase gefällt oder ob Dir das Thema gefällt und dich danach entscheiden, weiter einzusteigen. es gibt dann noch drei andere Kapitel, die kostenpflichtig sind. Das ist modular aufgebaut, je nachdem, wofür Du dich interessierst: Sei es für den Arbeitsprozess, für die Voraussetzungen oder für Akquisition Hacks, mit denen Du mehr Traffic bekommst oder activation, mit dem die Leute dann das machen, was sie wirklich sollen. Sprich, dass Du aus dem Traffic, aus den Nutzern, die erst einmal anonym sind, danach Leads generierst, Kunden generierst.

 

Juliane: Den Kurs kaufe ich mir praktisch und mache den in meinem Tempo.

 

Mit einer LifeTime Lizenz von allen Medien einsehbar

Tomas: Genau, Du hast eine lifetime Lizenz, Du kannst ihn ansehen, herunterladen und Dir auf dem PC, auf dem Tablet oder auf dem Handy angucken und in einem Tempo lernen. natürlich, wir sprechen ja jetzt hier: Ich stehe bereit für Feedback, für Fragen, Anregungen, Kommentare. Gerade, wenn es um die Praxis geht. Ich mache den Kurs auch, um Feedback einzusammeln wie es denn ist, ob es den Leuten wirklich hilft.

 

Juliane: Wunderbar. Hast Du da ein Angebot für unsere Sidepreneure, die sagen, das ist genau mein Thema, auch die zwei Tipps die Tomas gegeben hat werde ich gleich umsetzen und testen und vielleicht wäre der Kurs etwas für mich.

 

Sidepreneur Rabatt bis Ende Dezember 2018

Tomas: Ich möchte den Sidepreneuren gerne 30 Prozent Rabatt auf den Kurs anbieten. Der erste Kurs ist kostenlos, aber auch bei den drei Folgekursen können sie jeweils 30 Prozent Rabatt bekommen. Der Rabattcode Sidepreneur30 ist bis zum Jahresende 2018 verfügbar. Nutzt ihn gerne, schaut Euch das an, gebt mir Feedback, stellt mir Fragen und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr das ein oder andere ausprobiert und dann idealerweise etwas lernt was in Ihr oder ihm zu mehr Erfolg verhilft.

Hier die Inhalte des Online-Kurses anschauen

 

Juliane: Klasse, dass Du uns das anbietest, ich werde mir das selbst auch ansehen,so ein paar Tipps sind ja immer wieder gut, gerade auch für Solopreneure, die dann auch oftmals eine One-Woman-Show oder eine One-Man-Show sind. Die müssen auch sehen, wie sie Ihr Marketing gerockt kriegen, wenn sie es nicht auslagern. Vielen Dank für dein Angebot.

Zum Abschluss möchtest Du unseren Sidepreneuren noch auf dem Weg geben.

 

Tomas: Sucht den Austausch und sprecht schon im frühen Status über Eure Ideen

 

Wir haben darüber gesprochen, ich finde es immer extrem hilfreich, sich mit anderen Leuten auszutauschen und auch schon am frühen Status über Ideen zu sprechen.

Ich saß vor kurzem wieder mit ein paar Bekannten zusammen, die wie ich alle mehr oder weniger in diesem Onlinemarketing Bereich. Wir haben festgestellt, dass es viele Schnittmengen am Miteinander gibt man so viel voneinander lernen kann. Es ergibt extrem viel Sinn, sich zu vernetzen.

 

Wettbewerb bringt das Thema voran und führt sogar zu Kooperationen

Auch das Thema Wettbewerb, ich habe mich auch mit Henrick Lennarz, der der zweite ist, der das Thema Growth Hacking in Deutschland nach vorne treibt, der auch ein Buch geschrieben hat. Wir werden auch mehr miteinander kooperieren, weil wir einfach sehen, es gibt da Bedarf und wir brauchen uns beide um das Thema voranzubringen. Es hilft mehr, mit den Leuten zu sprechen und zu kooperieren als gegeneinander zu agieren. Gerade als Solopreneur, als Sidepreneur bist Du so klein, dass Du es Dir erlauben kannst niemanden verdrängen zu wollen. Es ist kein Nullsummenspiel. In dieser Nische gibt immer genug Geld, es gibt genug Kunden, es gibt genug Aufträge. Schlimm ist, wenn es niemandem gibt, der das Thema bedient, dann ist vermutlich kein Markt da.

 

Es gibt für jeden seine Kunden

Juliane: Es gibt es für jeden seine Kunden. Man tappt immer wieder in die Falle, dass man sich mit anderen vergleicht und am Ende des Tages ist das nur frustrierend, weil man vergleicht sich vielleicht mit Menschen, die hat einfach schon ein paar Jahre weiter sind. Jeder hat andere Erfahrungen, einen anderen Background und geht ganz anders vor. Im Endeffekt sieht man nur, was außen ist, aber nicht was innen passiert. Das bringt nichts. sich austauschen, kooperieren, schauen, was macht der Wettbewerb, das passt, aber vergleichen ist unnötig.

 

Vergleichen zeigt Dir nur einen äußeren Moment, nicht aber das innere Paket, das dazu gehört

Dann ist ein guter Punkt. Ich selbst tendiere auch zu Eifersucht oder zu Neid, besser gesagt, weil ich Leute sehe, die erfolgreich sind mit dem ,was ich auch gut finde. Ich frage mich, wie haben Sie das geschafft? Ich will das auch. Man muss aktiv versuchen, zu erkennen, dass vergleichen nicht weiterhilft. Man weiß nie, was der andere noch zu tragen hat. Das kann von außen toll aussehen, aber was steckt dahinter. Keiner von uns sagt, ich mache das jetzt und dann bin ich in drei Tagen an der Erfolgsspitze.

 

Jeder hat seine eigene Lernkurve, jeder hat Rückschläge und fast alle kochen nur mit Wasser

Jeder hat seine eigene Lernkurve, jeder hat Rückschläge und in 95 Prozent aller Fälle kocht jeder nur mit Wasser. Das erkennt man, wenn man sich mit Leuten austauscht. Idealerweise lernt man doch eher von denen, lässt sich von den Leuten, die schon da sind, wo man hin möchte, inspirieren. Wie haben die das gemacht? Wie kann ich das für mich adaptieren, ohne dass es mich einschränkt.

 

Juliane: Das war doch ein gutes Schlusswort!

Wenn Ihr Euch interessiert für den Kurs bzw. einfach auch über das Thema Growth Hacking informieren wollte: growthkacing.rocks und der Gutschein Code Sidepreneur30 gilt noch bis Ende des Jahres, wenn Ihr mal in den Kurs reinschnuppern wollt. Er steht Euch auf Fragen und Feedback zur Verfügung. Wir natürlich auch meldet Euch immer gern wenn Ihr Fragen rund ums nebenberufliche Gründen, alles was dazugehört Mindset Themen, steuerliche Themen, Marketing oder Vertrieb. Wir gehen gerne auf Eure Bedürfnisse und Eure Fragen ein.

 

Das Buch “Growth Hacking” von Tomas Herzberger kannst du auch direkt bei Amazon beziehen: Growth Hacking: Mehr Wachstum, mehr Kunden, mehr Erfolg*

Schreibt gern unter dem Beitrag auf unserer Facebookseite unter https://www.facebook.com/sidepreneur oder in der Facebook-Gruppe unter https://www.facebook.com/groups/sidepreneurcommunity
Link zum Sidepreneur-Twitter-Kanal: https://www.twitter.com/sidepreneur_de

Über den Autor

Juliane Benad

Juliane Benad

Juliane Benad ist Social Media Beraterin für KMU und Solopreneure. Als internationale Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing war sie viele Jahre im Marketing eines Frankfurter Fachverlages tätig und hat hier maßgeblich die Social Media-Kanäle aufgebaut. Außerdem ist sie Chefredakteurin des Online-Magazins digital-media-manager.com.

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