Erfahrungen & Tipps Sidepreneur-Podcast

#FragSidepreneur Folge 004: Wie finde ich (m)eine Geschäftsidee? Teil 1

Trainiere Deinen „Problemmuskel“, Markttests und Reverse Engineering

 

Unserem Zuhörer und Leser Max vielen Dank für die Frage „Wie finde ich die richtige Geschäftsidee?“, die ich zusammen mit Felix Plötz – Autor von „Palmen in Castrop Rauxel*“ und das „4 Stunden Startup*„, Keynote Speaker und Unternehmer – kurz und knapp beantworte.
Höre dir einfach hier die Folge an:

 

 

Du möchtest eine Zusammenfassung des Inhalts lieber kurz und knapp lesen? Dann bist du hier richtig:

 

1. Mach Dir keinen Druck

Felix war erfolgreich mit dem Spritspartraining, wollte jedoch in diesem Feld sicherlich nicht meine Rente einreichen. Deine erste Idee wird sicherlich nicht Deine letzte Idee sein und viele Ideen werden kommen und gehen.

 

2. Einfach mal machen

 

In Felix Beispiel war die zündende Idee ein privates Projekt: der Heiratsantrag an seine Freundin und zwar in Buchform. Gesagt, getan: Auf der Suche nach der Umsetzung streifte der Weg des Buch Schreibens das Self Publishing und in 2013 wurde so das Buch auf Amazon Create Space veröffentlicht.  Felix kaufte als Erster sein eigenes Buch, um es dann gleich zu verschenken.

 

3. Ein Problem hat immer eine Lösung

 

Im gleichen Jahr war das Thema Generation Y in aller Munde. Eine Generation, die an die Hand genommen werden muss, die nichts auf die Kette bekommt. Hier war etwas dran und so kam Felix mit seinem Freund und späteren Geschäftspartner darauf, dass es einen Mangel gab, den es aufzufüllen galt: Es fehlte an Vorbildern, mit denen sich die Generation Y identifizieren kann.
Problem erkannt, Problem gebannt: Die Lösung war die zweite Buchidee: Wie können ganz normale Menschen, Menschen wie Du und ich ein Vorbild sein. Welchen Weg gehen diese Menschen, welche Fehler machen sie? Wie wurden sie erfolgreich? Das Buch „Palmen in Castrop Rauxel*“ war nicht nur ein Erfolg, sondern auch Wegebner der heutigen Karriere von Felix.

 

4. Der nächste Schritt: Markttest

 

Wichtig bei der gefundenen Lösungsidee ist, dass man auch den Markt testet, der sogenannte Proof of Concept. Ist meine Idee brauchbar, kaufbar, gewünscht, notwendig? Felix hat mit seinem Freund das Buchprojekt über Crowdfunding mit 10.000 EUR Umsatzziel finanziert. Die Zahl ergab sich aus dem Konzept selbst zu produzieren, einen Verlag zu gründen, einen Lektor und eine Druckerei zu beauftragen. Mit Erreichen des Crowdfunding Ziels war schnell klar, dass das Buch ein Bedürfnis abdeckt und das „Product Market Fit“ reichte auch.

 

5. Problemmuskeltraining oder Reverse Engineering

 

Um eine Idee zu finden, hilft es seine Aufmerksamkeit zu trainieren. Schärfe Deinen Problemmuskel. Was passiert um Dich herum, fällt Dir etwas auf, was fehlt? Worüber beschweren sich die Menschen? Gehe offen durch die Welt und lass‘ Dich von den „Problemen“ inspirieren, finde Lösungen, finde neue, andere Wege.
Anfänglich ist das vielleicht ungewohnt, seinen „Problemsinn“ so zu fokussieren. Hier ist ein guter Weg das Reverse Engineering. Nimm Dir Beispiele an guten Lösungen für ein vorhandenes Thema. Finde heraus, welche Nische bedient und besetzt wurde. Höre Dir Podcasts an, probiere Apps aus, lies Bücher oder schau Dir Youtube Videos an. Finde heraus, was besser gemacht wurde, was anders gemacht wurde.

 

Beachtenswert: Eine ganz neue Idee

 

Wenn Du eine ganz neue Idee hast, die noch niemand behandelt bzw. bedient hat, hast Du mit einer kleinen Wahrscheinlichkeit den Jackpot gewonnen, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit wird es für Deine Idee jedoch noch keinen Bedarf geben.
Fazit: Wenn Du eine Idee für Dich finden willst und selbst keine Probleme hast (Kompliment!), die einer Lösung bedürfen, trainiere Deinen Problemmuskel, werde aufmerksam für die Probleme anderer und die Lösung dafür ist vielleicht schon Deine kommende Geschäftsidee.

 

Die Links zur Folge:

Über den Autor

Peter-Georg Lutsch

Peter-Georg Lutsch

Peter-Georg Lutsch ist bereits seit 7 Jahren leidenschaftlicher Sidepreneur. Für ihn ist sein Side-Business nicht nur ein zweites berufliches Standbein, sondern darüber hinaus eine Möglichkeit sich außerhalb seines Angestelltenverhältnisses selbst zu verwirklichen. Hauptberuflich ist er als Senior Online Marketing Manager für eine der größten Online-Jobbörsen Deutschlands tätig. Nebenberuflich berät er KMUs im Bereich Digital Marketing https://www.peter-lutsch.com und ist Co-Founder des Online-Magazins https://www.digital-media-manager.com.

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