Podcast Sidepreneur-Podcast

5 Gründe, die dagegen sprechen, nebenberuflich zu gründen

Hier kannst du dir die Solofolge von Juliane anhören:

Wer lieber lesen statt hören möchte, hier entlang:

Sicherlich kannst du dich noch erinnern, dass ich vor einiger Zeit 7 Gründe benannt habe, warum es sinnvoll ist, seine Geschäftsidee erst einmal nebenberuflich umzusetzen.

Kurz darauf meldete sich via Twitter Frank Eilers bei mir und bestätigte mir meine Aussagen. Würde er heute noch einmal starten, würde er nicht noch einmal All in gehen, sondern erst als Sidepreneur starten. Diese Episode findest du unter Heute würde ich auch als Sidepreneur starten – Interview mit Frank Eilers.

Es gibt aber eben auch genauso viele Gründe und Argumente, die dagegen sprechen, die Geschäftsidee erst einmal nebenberuflich zu starten. In dieser Episode werde ich 5 Gründe benennen.

1) Deine Idee benötigt dich voll und ganz. Wie viel Zeit hättest du für dein Side-Businesses. Reicht diese, um es zum Laufen zu bringen?

In der Regel ist davon auszugehen, dass du in deinem Hauptjob Vollzeit gefordert wirst, aber auch wenn du „nur“ Teilzeit arbeitest, bist du einen beträchtlichen Teil der Arbeitswoche im Hauptjob. Hast du also genügend Zeit und Kraft, dich nach deinem Hauptjob für dein Side-Business zu begeistern? Dabei geht es nicht nur darum routinemäßig bestimmte Arbeitsabläufe zu bewältigen, sondern auch dein Geschäft weiterzuentwickeln.

Manche Geschäftsideen sind einfach so komplex, dass es nicht leistbar ist, noch 25 oder 40 Stunden einem anderen Job nachzugehen

2) Alles unter einen Hut kriegen – Hauptjob, Familie, Freunde, Hobbies

Wenn du als Sidepreneur durchstarten möchtest, benötigst du die volle Unterstützung deiner Familie und auch das Verständnis deiner Freunde. Zeit, die bisher Freizeit war, wirst du nun zumindest zum Teil für dein neues Projekt nutzen. Wenn dir deine Familie schon vor dem Start signalisiert, dass es da Probleme geben könnte, dann überlege es dir gut. Die Doppelbelastung Hauptjob und Sidepreneur-Job ist nicht zu unterschätzen.

3) Mangelnde Flexibilität

– du arbeitest nur abends oder an einem bestimmten Tag in der Woche am Side-Business? Das könnte bei deinen potentiellen Kunden nicht gut ankommen, weil du zeitlich nicht so flexibel bist.

Wenn du nur als Sidepreneur arbeitest, bist du zeitlich nicht so flexibel. Das kann unter Umständen bei deinen Kunden nicht gut ankommen. Wenn du z.B. berätst, kannst du nur bestimmte Zeitfenster anbieten. Auf E-Mails kannst du nicht so zeitnah beantworten wie ein Fulltime-Entrepreneur. Hier kannst du deine Kunden natürlich ein gewisses Maß auch erziehen, aber du solltest es dennoch im Hinterkopf haben.

4) Dein Arbeitgeber erlaubt dein Business nicht.

Auch das kann möglich sein. Zum Bsp. Wenn du ihm Konkurrenz machst. Von anderer Seite habe ich auch schon gehört, dass es eine zeitliche Beschränkung vom Arbeitgeber gibt, z.B. wie viele Kurse du anbieten darfst (Ruhezeiten). Generell ist es für deinen Arbeitgeber nicht so einfach, dein nebenberufliche Selbständigkeit abzulehnen, es kommt dennoch vor.

5) Du möchtest schnell wachsen

– und du hast wenige Verpflichtungen, ein finanzielles Polster. Du kannst all in gehen und so viel schneller wachsen und deine Idee testen, als wenn du noch einem Hauptjob nachgehen musst. Überlege dir dein finanzielles Risiko, wie lange kannst du durch dein Erspartes gut leben und alle Rechnungen bezahlen. Wenn es dich dann in den Fingern juckt, endlich deine Idee umzusetzen und nicht mehr für andere zu arbeiten, dann geh all in und starte dein Business.

 

Fallen dir weitere Gründe ein, die gegen das nebenberufliche Gründen sprechen oder überwiegen doch die Vorteile und man sollte doch versuchen, erst einmal nebenberuflich zu starten? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Über den Autor

Juliane Benad

Juliane Benad

Juliane Benad ist Social Media Beraterin für KMU und Solopreneure. Als internationale Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing war sie viele Jahre im Marketing eines Frankfurter Fachverlages tätig und hat hier maßgeblich die Social Media-Kanäle aufgebaut. Außerdem ist sie Chefredakteurin des Online-Magazins digital-media-manager.com.

1 Kommentar

  • Meiner Meinung nach sollte man zumindest für die Vorbereitung noch angestellt bleiben – denn da braucht man Einkommen und den Kopf frei. Wenn man dann startet, ja, dann macht es Sinn 100% auf eine Karte zu setzen

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